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Nachrichten
Die Top Nachrichten dieser Woche:
Sata sucht Designvorschläge
Wer gestaltet die attraktivste Oberfläche einer „SATAjet 4000 B“-Lackierpistole? Das ist die Frage, auf die Sata in einem Designwettbewerb eine Antwort finden will. Interessenten können ihre Entwürfe bis zum 30. April einsenden. Eine Jury beurteilt die Wettbewerbsbeiträge nach besonderer Originalität und Eignung zur Abbildung auf der Lackierpistole. Eignet sich das Gewinnermotiv, kommt es als Lackierpistolen-Sonderedition auf den Markt. Die drei Erstplatzierten des Wettbewerbs erhalten je eine Lackierpistole in ihrem eigenen Design, die Plätze vier bis zehn eine „SATAjet 4000 B Digital“ in regulärem Design. Seit 1998 bringt SATA in regelmäßigen Abständen Lackierpistolen mit exklusiven Oberflächen auf den Markt. Seit Anfang 2010 besteht die Möglichkeit, auch Bilder – nahezu fotorealistisch – auf den Pistolenkörper zu übertragen.
SATA GmbH & Co. KG, Kornwestheim, Klaus Leipold, Tel. +49 7154 811-151, www.sata.com
Mit pigmentierten UV-Walzenlacken Zeit und Geld sparen
Pigmentierte Lackflächen nehmen seit Jahren eine immer wichtigere Position gegenüber furnierten Flächen ein. Hierbei werden neben der bekannten Spritzapplikation unterschiedlichster Lacksysteme auch Flächen über UV-Walzlackieranlagen pigmentiert beschichtet, da diese Applikationsart im industriellen Einsatz sehr wirtschaftlich ist. Die einzelnen Lackschichten sind bei diesem Verfahren sehr dünn. Deckkraft und Haftung werden über eine hochpigmentierte Hydro-Grundierung erzielt und der definitive Farbton mehrstufig mit eingefärbten UV-Grund- und Decklacken eingestellt, so dass bis zu drei verschieden getönte Lackschichten übereinander erst den endgültigen Farbton ergeben. Das engt das Verarbeitungsfenster ein und macht den Farbtonwechsel sehr aufwändig und zeitintensiv. Bei kleiner werdenden Serien aber größer werdender Farbtonvielfalt führt dies zu weiter steigenden Kosten in der Produktion. Um diese Problempunkte auszuschließen hat das Entwicklungsteam der Votteler Lackfabrik GmbH & Co. KG jetzt einen pigmentierten 100%-UV-Walzaufbau entwickelt. Mit dem neuen sehr deckkräftigen, pigmentierten 100%-UV-Grundlack wird bereits in der Grundlackschicht der endgültige Farbton erzeugt. Ein zusätzlich pigmentierter Decklack muss nicht mehr eingesetzt werden. Vorteile des Systems sind laut Votteler
- geringeren Rüstzeiten
- zeitliche Verkürzung der Arbeitsschritte
- Farbtongenauigkeit
Nach eigenen Angaben hat es das Unternehmen damit geschafft, den Wunsch nach Farbtonvielfalt im Pastellbereich auf der einen und der Problematik kleiner werdender Serien auf der anderen Seite mit einem neuen System zu begegnen und seinen Kunden eine weiterhin wirtschaftliche Serienproduktion auf bestehenden UV-Walzlackieranlagen zu ermöglichen.
Votteler präsentiert dieses innovative Lacksystem mit entsprechenden Mustern auf der ZOW 2012 vom 06. – 09.02.2012, Halle 20, Stand D9.
Votteler Lackfabrik GmbH & Co. KG, Korntal-Münchingen, Hans-Albert Binder, Tel. +49 711 9804-5, www.votteler.com
Nachhaltige Lackiererei setzt neue Emissionsmaßstäbe
FAW-VW erweitert durch den Bau einer neuen Lackiererei seine Kapazitäten am Standort Changchun, China. Bei diesem Projekt zeichnet die Dürr Systems GmbH für den Bau der kompletten Lackiererei einschließlich Applikationstechnik und Abluftreinigung verantwortlich. Im Bestreben um einen nachhaltigen Lackierprozess soll in Changchun die emissionsärmste Automobillackiererei Chinas entstehen. Um dieses Ziel zu erreichen kommen z.B. der „EcoDryScrubber“ zur trockenen Abscheidung von Lacknebel sowie die Abluftreinigungsanlage „Ecopure KPR“ und die integrierte Nachverbrennung „Ecopure TAR“ zum Einsatz. Laut Dürr reduziert das System trockenen Abscheidung von Lacknebel durch Umluftführung den Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Lackierkabinen um bis zu 60%. Auf Frischwasser und Koagulierungschemikalien kann komplett verzichtet werden und der durch Steinmehl gebundene Overspray wird weiterverwertet. Im Füller- und Basislackbereich kommen Wasserlacke zum Einsatz. Trotzdem wird dort genauso wie beim Klarlackauftrag der Abluftstrom aus der Lackierkabine gereinigt, bevor er die Anlage verlässt. Dies ist ein Novum in China und auch weltweit noch eine Besonderheit, so Dürr. Der Einsatz der Trockenabscheidung in der Lackierkabine erzeugt eine hoch konzentrierte und besonders effizient gefilterte Abluft. Dies erlaubt den Einsatz einer sehr kompakten Abluftreinigungsanlage und senkt die Investitionskosten für das Abluftsystem um 60%. Der Energiebedarf reduziert sich in dieser Kombination um 80% und die Lösemittelemissionen gar um 90%. Die Abluft aus den Trocknern wird über die integrierte Nachverbrennung „Ecopure TAR“ mit Wärmerückgewinnung gereinigt und danach wieder zur Trocknerbeheizung genutzt. In der Vorbehandlung und der KTL setzt FAW-VW auf das Rotationstauchverfahren „RoDip M“, um den Bedarf an Energie und Chemikalien zu reduzieren. Die Karosseriereinigung vor dem Füller- und Basislackauftrag erfolgt mit sechs „EcoRS Clean“-Robotern und Schwertbürsten. Innen- und Außenlackierung sind vollautomatisiert, insgesamt 62 Lackier- und Handlingsroboter aus der „EcoRP L“-Baureihe sind dafür im Einsatz. Füller-, Basis- und Klarlackapplikation erfolgt elektrostatisch über „EcoBell3“-Zerstäuber. Im März 2013 soll die emissionsärmste Automobillackiererei Chinas mit einer Kapazität von 34 Fahrzeugen pro Stunde ihren Betrieb aufnehmen und verschiedene Audi-Modelle lackieren.
Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen, Günter Buzer, Tel. +49 7142 78-2614, www.durr.com
Wechsel in der Geschäftsleitung von FreiLacke
Roland Bäurer setzt zukünftig als drittes Geschäftsleitungsmitglied zusammen mit Hans-Peter Frei und Dr. Rainer Frei die notwendigen operativen und strategischen Impulse in der Emil Frei GmbH & Co. KG. Im Oktober 1991 trat Bäurer bei FreiLacke ein und setzte im Rahmen seiner Tätigkeiten als Leiter IT, Logistik und Vertriebsinnendienst Unternehmensangaben zufolge maßgebliche Impulse für die Zukunftsausrichtung und den Erfolg in den von ihm geleiteten Abteilungen. Der heute Tätigkeitsbereich umfasst die Verantwortung für die Logistik und den Einkauf. Bäurer wurde mit der Berufung in die Geschäftsleitung Prokura erteilt. Mit der neuen Position übernimmt Bäurer die Aufgaben von Adolf Baumann, langjährigem Mitglied der Geschäftsleitung, Prokurist und Einkaufsleiter, der Ende 2011 in den Ruhestand getreten ist.
Emil Frei GmbH & Co. KG, Döggingen, Roland Bäurer, Tel. +49 7707 151-0, www.freilacke.de
Oberflächen mit selbstheilenden Beschichtungen schützen
Der Erhalt der Optik und der Schutzfunktionen einer Beschichtung sind für das Erreichen steigender Qualitätsansprüche von großer Bedeutung. Funktionelle Beschichtungen können hier einen Beitrag leisten. Die Abteilung Lacktechnik des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM arbeitet z.B. seit mehreren Jahren an der Entwicklung von selbstheilenden Beschichtungen mittels gefüllter Mikrokapseln. Sabine Scharf, Lackingenieurin am Fraunhofer IFAM, erläutert am 29. Februar um 14:30 Uhr auf dem Kongress der besser lackieren! EXPO virtuell wie solche Beschichtungen entwickelt werden, welche aktuellen Ansätze zu selbstheilenden Beschichtungen es gibt und in welcher Form die Lackapplikation angepasst werden kann. Der Vortrag „Funktionale Beschichtungen: Entwicklung von selbstheilenden Beschichtungen“ ist dabei einer von drei Vorträgen aus dem Themenbereich Nasslackierung. Weitere Vorträge beschäftigen sich in der Zeit von 14:00 bis 15:30 Uhr mit „Korrosions- und Bewitterungsprüfungen an organischen Beschichtungen“ sowie der Optimierung von Nasslackierprozessen durch numerische Simulation. Es referieren Marc Holz, Bereichsleiter Labor am ifo - Institut für Oberflächentechnik und Dr. Oliver Tiedje, Gruppenleiter Lackiertechnik am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA.
Weitere Informationen zur besser lackieren! EXPO virtuell und dem Vortragsprogramm des virtuellen Fachkongresses erhalten Sie auf www.besserlackieren-expo.de.
Vincentz Network, Hannover, Imke Rotermund, Tel. +49 511 9910-376, www.besserlackieren-expo.de
Schichtdicken berührungslos zweidimensional messen
Die vom Chip erfassten Signale des „flo-ir-TM-1000“ der Firma flo-ir werden entweder direkt auf dem Sensorchip verarbeitet oder als 3D-Grafik dargestellt. Flo-ir bietet die Kamera als Kompaktsystem für den industriellen Einsatz oder als OEM-Modul an. Beide Versionen sind als „Plug and Play" ausgeführt oder können über eine Fernbedienung betrieben werden. Die Kamera hat eine Framerate von bis zu 1.000.000 fps (frames per second). Die direkte Signalverarbeitung auf dem Chip macht das System laut Anbieter in seiner Dynamik und Komplexität einzigartig. Zum Kamerasystem liefert der Hersteller eine umfangreiche Software mit einem einfachen Benutzerinterface für die Konfiguration der Kamera, das Datalogging, die Datenanalyse und die Visualisierung.
flo-ir - berührungslos messen, CH-Oberdorf NW, Christian Florin, Tel. +41-41 87139-88, www.flo-ir.ch
BASF bietet neue Informationsangebote
Durch die benutzerfreundliche Struktur des neu gestalteten Internetauftritts sollen Besucher reichhaltige Informationen rund um die innovativen Farben und Lacke der BASF sowie Ansprechpartner finden, so das Unternehmen. Nutzer können sich über Wissenswertes – vom neuen kratzfesten Autoklarlack bis hin zu intelligenten Lösungen für die Windenergie – und auf den Innovations- und Nachhaltigkeitsseiten über umweltfreundliche Produkte und Prozesse sowie die neuesten Lacktechnologien informieren. Jobsuchenden vom Schüler bis zum Berufserfahrenen bietet der Auftritt viele nützliche Informationen. „Das Internet ist ein zentraler Knotenpunkt unserer Kommunikation: Überblick und Detail, alle verfügbaren Kommunikationsmedien sowie Ansprechpartner – unser Auftritt verbindet Nutzen, Aktualität und eine attraktive Präsentation“, sagt Dr. Martin Rissmann, Leiter der globalen Unternehmenskommunikation von BASF Coatings.
BASF Coatings GmbH, Münster, Marco Benen, Tel. +49 2501 14-2040, www.basf-coatings.de
Neue Entwicklungen in der Pulverlackiertechnik kennen
Im Fokus des 22. Dresdner Pulversymposiums am 2. und 3. Februar stehen die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Prozesskette der Pulverlackierung, d.h. Werkstoffauswahl, Oberflächenbehandlung, passive Korrosionsschutzmaßnahmen sowie
der branchenübergreifende Erfahrungsaustausch zwischen den Pulverlackierbetrieben. Die Teilnehmer haben in über 15 Fachvorträgen die Möglichkeit, sich über Energie effiziente Anlagentechnik, neu entwickelte NT-Pulver, umweltgerechte Pulverlackierung, Vorbehandlungsverfahrungen unter Berücksichtigung von REACH und den aktuellen Umweltverordnungen zu informieren und einer Expertenrunde ihre Fragen zu stellen. In einer begleitenden Ausstellung präsentieren ca. 30 Hersteller ihre Neuentwicklungen. Der praxisnahe Erfahrungsaustausch richtet sich an Pulverbeschichter in Deutschland und angrenzenden EU-Ländern. „Das
22. Pulversymposium will sich der gemeinsamen Zielrichtung widmen, unseren Kunden mit all unserem Wissen, unseren Innovationen und Serviceaktivitäten bei ihrem täglichen Ringen um höchste Qualitäten in der Oberflächenveredlung durch Pulverlackierung zu unterstützen“, sagt Veranstalter Dr. Thomas Herrmann.
Das Programm, weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen zum Pulversymposium sind unter www.pulversymposium-dresden.de erhältlich.
Dr. Herrmann GmbH & Co., Kundenberatungszentrum für Korrosionsschutz und Pulverbeschichtung KG, Dresden, Dr. Thomas Herrmann, Tel. +49 351 496 1103, www.pulversymposium-dresden.de, www.pulverlack-gutachter.de
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