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Insolvenzplan für Krautzberger angenommen
Komplettes Produktportfolio soll erhalten bleiben
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Krautzberger GmbH konnte am 16. Juni 2010 der Weg in eine neue Zukunft des Unternehmens weiter geebnet werden: Im Termin vor dem Insolvenzgericht des Amtsgerichts Wiesbaden stimmten die Gläubiger des zahlungsunfähigen Unternehmens für eine Umsetzung des von Insolvenzverwalter Dr. Jürgen Blersch vorgelegten Insolvenzplans. Dieser sieht den vollständigen Erhalt des Eltviller Traditionsunternehmens und seiner zuletzt 57 Arbeitsplätze vor. Auch das komplette Produktportfolio des Oberflächen- und Spritztechnikspezialisten bliebe demnach bestehen. „Mehr als ein Jahr intensive Reorganisation und Verhandlungen mit den unterschiedlichen Gläubigergruppen konnten nun erfolgreich zu Ende gebracht werden“, teilte Rechtsanwalt Dr. Jürgen Blersch, BGP Insolvenzverwaltungen, Wiesbaden, erleichtert mit. „Das Unternehmen erzielt bereits jetzt im operativen Geschäft Überschüsse und dürfte daher in der Lage sein, die im Plan vorgesehenen Befriedigungsleistungen für die Gläubiger zu erbringen bzw. zu finanzieren“, so die Einschätzung des Insolvenzverwalters. „Auch die sich abzeichnende leichte wirtschaftliche Erholung hat zu dem erzielten positiven Ergebnis beigetragen.“ Nach Aufhebung des Verfahrens – voraussichtlich Ende Juli 2010 – könne das Unternehmen dann endgültig wieder in das reguläre Wirtschaftsleben zurückkehren, erläutert der Wiesbadener Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht. Die Krautzberger GmbH in Eltville entwickelt, produziert und vertreibt weltweit an mehreren Standorten Geräte und Anlagen zur Oberflächenveredelung mittels Spritztechnik. Hauptabnehmer sind industrielle Kunden, u.a. aus dem Automobilzuliefererbereich. In diesem Kernbereich des Unternehmens brach der Umsatz Ende 2008 um rund 50% ein.
Kontakt:
Krautzberger GmbH, Eltville am Rhein,
Holger Weidmann, Tel. +49 6123 698-0,
h.weidmann@krautzberger.com
www.krautzberger.com
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